Depressionen in der Zeit des Wochenbettes

von Redaktion am 19. Mai 2017

Depressionen in der Zeit des Wochenbettes

Nach neun Monaten Schwangerschaft ist das Kind geboren und liegt auf dem Bauch der Mutter. Bei den meisten Müttern stellt sich ein Glücksgefühl ein, das unbeschreiblich ist. Einige Mütter erleben das Glücksgefühl nicht, sondern sind schwermütig, niedergeschlagen und traurig. In einigen Fällen fahren die Gefühle einige Tage Achterbahn und machen dem Glücksmoment Platz; in anderen verstärken sich die schwermütigen Gefühle. Die junge Mutter hat Heultage, ist unsicher und hat Angstzustände. Diese Mütter zeigen alle Anzeichen einer postpartalen Depression. Nach außen versteckt sich die junge Mutter hinter einer überglücklichen Fassade und verheimlicht, wie es in ihr aussieht. Die Symptome entwickeln sich in der Regel langsam und sind für Angehörige und Außenstehende nur schwer zu erkennen.

Das Leiden depressiver Mütter

Depressive Mütter sind von Angst und Zweifeln geplagt. Einerseits lieben sie ihr Kind, andererseits haben sie Angst es nicht ordentlich zu versorgen. Ursachen, die Wochenbettdepressionen auslösen, sind unterschiedlich. Viele Einzelteile, ähnlich einem Puzzle, ergeben ein Bild, das uneinheitlich gewichtet ist. Forscher unterscheiden zwischen zwei Faktoren: dem psychosozialen Faktor, der mit Problemen im häuslichen und finanziellen Bereich, einer schweren Geburt und einer fehlenden Unterstützung angesiedelt ist. Der andere Faktor ist bestimmt durch die Umstellung der Hormone nach der Entbindung und genetischer Vorbelastung.

Die Einnahme von Antidepressiva ist ungeeignet

Solange die Mutter das Kind stillt, ist jede Art der Einnahme von Arzneimitteln ungeeignet. Die von der Mutter eingenommenen Medikamente gibt sie mit der Muttermilch an das Baby weiter. Um die Depression zu behandeln, sind schonende Maßnahmen besser geeignet, wie die rTMS – repetitive transkranielle Neuromodulation. Bei dieser Behandlung legt der Arzt Magnetspulen zur Gehirnstimulation an den Kopf der Patientin. Die Magnetspulen senden feine Stromstöße an das Gehirn aus und aktivieren die Nervenzellen. Botenstoffe setzen sich aufgrund der Aktivierung frei und lindern die Symptome.

Schnelle Hilfe bei postpartaler Depression ist in der Lüneburger Praxis von Dr. Tamme mit der sanften Behandlung von rTMS möglich. In einem Vorgespräch erklärt der Arzt der jungen Mutter die Behandlungsmethode und ihre Wirkung. Die Behandlung dauert zwei Wochen, kostet etwa tausend Euro und ist ambulant. Für depressive Mütter bietet sich der Urlaub in Lüneburg an, den sie mit der Behandlung bei Dr. Tamme verbinden. Außenstehende merken von den Ängsten der jungen Mutter nichts. Sie kann ihre glückliche Fassade bis zum Behandlungstermin aufrechterhalten und kommt zufrieden und ohne Depression aus dem Urlaub zurück.

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Guerilla Griller fordern freien WHOPPER-Genuss

von Redaktion am 12. Mai 2017

[Trigami-Review]

Guerilla Griller

Guerilla Griller

Auf der Suche nach grenzenloser Freiheit – besser gesagt – grenzenloser Burger-Freiheit besetzten die so genannten Guerilla Griller BURGER KING am 05.10. 2009 für eine halbe Stunde ein BURGER KING-Restaurant in Wien. Weitere Filialen sind mittlerweile gefolgt. Die Forderung der selbsternannten Verteidiger des guten Geschmacks und Verfechter des uneingeschränkten Whopper-Genusses ist einfach: Grenzenloses Burger-Freiheit.

Die Aktion hat auch medial große Wellen geschlagen. Auf der Website http://www.grillalarm.at kann man sich ein gutes Bild über die diversen Aktionen machen. In Zeiten von Web 2.0 und Co ist weder Facebook: http://de-de.facebook.com/people/Guerilla-Griller/100000289890522 noch Twitter:  http://twitter.com/guerillagriller vor den Guerilla Grillern sicher.

Schon im Vorfeld der „Stürmung“ einzelner BURGER KING Filialen in Wien, der Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Tirol machte das Undercover-Team der Guerilla Griller verschiedenen Orts auf sich aufmerksam. Sie hinterließen Ihr Logo wo immer es ging. Teil sehr zu Verwunderung von Passanten und Opfern. Mit Farbspray bewaffnet sprühten die Guerilla Griller Ihr Logo auf Kühe, knutschende Pärchen im Park oder auf Badegäste wie ein YouTube Video eindrucksvoll veranschaulicht: http://www.youtube.com/watch?v=WSIipHI6q38. Gipfel der BURGER-KING Marketingaktion war die Übernahme des Radiosender Krone Hit.

In Begleitung von Krone Hit fuhren die Guerilla Griller mit eigens gebrandeten Autos bei den jeweiligen Filialen vor um die dortigen Angestellten in Guerilla Griller T-Shirts zu stecken. Nach der Anbringung eines eigenen Schildes mit der Aufschrift „WHOPPER for FREE“ wurde kurzer Hand der jeweilige Restaurantleiter vor die Tür gesetzt und den Gästen gratis Essen kredenzt.

Was sich als teils lustige, teils aufsehenerregende Kampagne getarnt darstellt ist in Wirklichkeit eine interessante Eigenmarketingaktion von BURGER KING um den Marken-Bekanntheitsgrad weiter zu steigern, bzw. diesen auch zu festigen. Abseits klassischer Print- und TV-Werbung hat BURGER KING so recht nah an der Zielgruppe für gehöriges Aufsehen gesorgt.

Als stiller Beobachter der Szene ist man geneigt zu sagen dass es in Österreich wohl noch eine ganze Menge von Unternehmen gäbe die sich mit ähnlichen Aktionen und Forderungen gerne mal für ein paar Stunden oder Tage ins Rampenlicht der Öffentlichkeit „drängen“ könnten. Tankstellen könnten zum Beispiel gerne schon morgen in Guerilla-Manier Diesel und Benzin verschenken…

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