Bin ich vielleicht schwanger?

von Redaktion am 23. Juni 2016

Bin ich vielleicht schwanger?

Wer sich ein Kind wünscht, prüft seinen Körper regelmäßig darauf, ob er sich verändert hat. Frauen, die ihren Körper besonders gut kennen, bemerken eine Schwangerschaft oftmals kurz nach der Empfängnis. Während viele Zeichen einer Schwangerschaft auf diverse Erkrankungen hinweisen können, sind manche Veränderungen relativ eindeutig. Es macht Sinn, erst dann auf eine Schwangerschaft zu schließen, wenn mehrere der typischen Anzeichen gemeinsam auftreten.

Übelkeit, Müdigkeit und eine ausbleibende Periode sind typische Schwangerschaftsanzeichen

Das wohl bekannteste Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Periode. Allerdings gelingt es, eine Schwangerschaft zuvor festzustellen. Sowohl Übelkeit als auch Müdigkeit oder ein Spannungsgefühl in den Brüsten sind Anzeichen einer Schwangerschaft, die anfangs auftreten. Die Ursache der Übelkeit und Müdigkeit liegt in den hormonellen Veränderungen aufgrund der Schwangerschaft. Das Spannungsgefühl entsteht dadurch, dass sich der Körper auf die Zeit des Stillens vorbereitet. Tritt ein Anzeichen allein auf, muss dieses nicht zwingend auf eine Schwangerschaft hinweisen. Das Ausbleiben der Periode kann beispielsweise auf Stress oder Hormonschwankungen zurückzuführen sein. Darüber hinaus können Müdigkeit und Übelkeit auf einen Infekt hinweisen. Treten die Anzeichen trotz eines guten gesundheitlichen Zustandes auf, ist eine Schwangerschaft nicht auszuschließen.

Neben den obengenannten Anzeichen ist oftmals eine dunkle Verfärbung der Brustwarzen als Anzeichen einer Schwangerschaft zu beobachten. Treten kurz nach dem Eisprung Unterleibsschmerzen auf, ist eine Schwangerschaft wahrscheinlich. Die Unterleibsschmerzen treten bei einer Schwangeren oftmals gemeinsam mit einer leichten Blutung auf. Darüber hinaus deutet ein vermehrter Harndrang auf eine Schwangerschaft hin. Die Ursache hierfür liegt darin, dass der Körper einer Schwangeren das Hormon Chorion Gonadotropin produziert. Ein weiteres Schwangerschaftsanzeichen ist die Veränderung der Geschmacksvorlieben. Viele Frauen entwickeln während der Schwangerschaft eine Ablehnung gegenüber Kaffee- oder Nikotingeruch. Ferner kann der Körper einer Schwangeren auf die hormonellen Änderungen mit Heißhunger reagieren.

Je mehr Anzeichen auftreten, umso wahrscheinlicher ist eine Schwangerschaft

Ein relativ sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft ist die erhöhte Körpertemperatur. Normalerweise steigt diese nach dem Eisprung konstant an und sinkt kurz vor der eintretenden Monatsblutung wieder ab. Bleibt diese aus und die Körpertemperatur beträgt unmittelbar nach dem Aufstehen 37 Grad oder mehr, liegt möglicherweise eine Schwangerschaft vor. Der Grund für die erhöhte Temperatur ist die Produktion des Hormones Progesteron. Schwankt die Stimmung und fehlt der Appetit, sind dies weitere Anzeichen einer Schwangerschaft, die aufgrund des veränderten Hormonhaushaltes auftreten können.

Eine Schwangerschaft ist umso wahrscheinlicher, je mehr der obengenannten Anzeichen gemeinsam auftreten. Die meisten Schwangerschaftsanzeichen sind kurz nach der Befruchtung zu beobachten. Eine Frau, die eine Schwangerschaft vermutet, verändert ihren Lebensstil umgehend. Hierzu zählt insbesondere, den Konsum von Alkohol, Medikamenten und Nikotin einzustellen. Es empfiehlt sich, spätestens nach dem Ausbleiben der Periode einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Ferner kann ein Frauenarzt mithilfe eines Ultraschallgerätes feststellen, ob eine Schwangerschaft vorliegt.

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Allergie-Prävention beim Baby

von Redaktion am 15. Oktober 2015

Allergie-Prävention beim Baby

Allergien nehmen in den letzten Jahrzehnten stark zu. Davon sind immer mehr Kinder betroffen: in vielen Kindergarten-Gruppen und Schulklassen ist mindestens ein Kind betroffen. Allergien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. Ein hohes Risiko besteht, wenn die Eltern oder ein Geschwisterkind allergiekrank sind. Hat ein Elternteil eine Allergie, liegt das Risiko für das Kind zu erkranken bei 20 bis 40 %. Besonders häufig sind Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma.

Die Entstehung von Allergien vermeiden

Bereits während der Schwangerschaft können Sie viel tun, damit Ihr Kind keine Allergie entwickelt: ernähren Sie sich ausgewogen und abwechslungsreich und rauchen Sie während der Schwangerschaft nicht. Auch andere Personen sollten in Ihrer Gegenwart nicht rauchen.

Nicht zu unterschätzen ist die Umgebung, in der ein Kind aufwächst. Kinderärzte und Allergologen empfehlen, Auslöser von Allergien (Allergene) zu vermeiden. Allergene sind harmlose Stoffe, auf die das Immun-System übermäßig stark reagiert. Babys, die früh mit allergieauslösenden Stoffen Kontakt haben, erkranken häufiger an Heuschnupfen oder Asthma.

Gesundes Raumklima für gesunde Kinder

Vor allem Babys und Kleinkinder profitieren von einer möglichst allergenfreien Umgebung. In Wohnungen, in denen Kinder leben, darf auf keinen Fall geraucht werden. Tabakrauch erhöht das Risiko von Atemwegs-Erkrankungen und von Allergien.

Für eine allergenarme Wohnung ist Sauberkeit wichtig. Im Staub auf den Möbeln, in Polstern und Teppichen sammeln sich allergene Stoffe an. Besonders häufig sind:

  • Pollen: Sie sind die Ursache für Heuschnupfen.
  • Hausstaubmilben: Der Kot der Tiere gilt als Hauptauslöser vor allergisch bedingtes Asthma bei Kindern.
  • Schimmelpilzsporen: finden sich vor allem in schlecht belüfteten, warm-feuchten Räumen.
  • Tierhaare: Der Körper reagiert auf Stoffe, die auf den Haaren haften.

Sauberkeit und regelmäßiges Lüften helfen, die Allergen-Belastung in der Wohnung gering zu halten. Lüftungsanlagen filtern Pollen, Feinstaub und Schimmelsporen aus der Raumluft. Sie reduzieren die Luftfeuchtigkeit und sorgen für ein gesundes Raumklima. Ersatzluftfilter von filter-caps.de sind für viele verschiedene Anlagen verfügbar. Mit einem Lüftungsgerät können Sie sich sicher sein, dass Allergene nicht in die Wohnung gelangen.

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