Jede Frau stellt sich die Frage spätestens kurz nach Geburt, in den meisten Fällen aber schon während der Schwangerschaft. Was ist besser für mein Baby – Muttermilch oder die Flasche? Die Antwort lautet: Stillen. Muttermilch ist das Beste was man seinem Kind geben kann. Es hat wesentlich mehr Vor- als Nachteile. Nachfolgend werden alle Probleme, Nachteile und Vorteile näher beschrieben.

Vorteile des Stillens

  • Muttermilch hat genau die richtige Zusammensetzung und besteht aus fast 200 Stoffen. Bei jeder Frau ist die Zusammensetzung anders, je nachdem was und wie viel sie zu sich nimmt, aber als Beispiel dient folgendes: pro 100 ml Muttermilch sind das: 47 mg Kalium, 14 mg Natrium, 33 mg Calcium, 3 mg Magnesium und 58 µg Eisen.
  • So wie die Muttermilch aus dem Körper kommt, ist sie für das Baby genau richtig temperiert. Sie hat eine ungefähre Temperatur von +37° C.
  • Der enge Körperkontakt während des Stillens macht Mutter und Baby glücklich. Zudem verstärkt es die Bindung zwischen den beiden.
  • Spezielle Stoffe, die vor Allergien und Krankheiten schützen sind in der Muttermilch sehr sehr viele enthalten.
  • Stillen ist praktisch, denn man hat die Nahrung immer und überall dabei. Es müssen keine Fläschchen und Sauger mitgenommen werden, man muss keinen Platz suchen, wo man eine abgekühlte Flasche wieder aufwärmen kann.
  • Muttermilch ist kostenlos. Man benötigt in den ersten Wochen oder Monaten in der Regel keine Zusatznahrung.

Nachteile des Stillens

  • Stillen benötigt oftmals viel Zeit. Das hat auch damit zu tun, ob die Mutter bereits länger stillt und ob das Baby gerne und schnell trinkt. Oder ob es eben ein schlechter Esser oder langsamer Trinker ist.
  • Wenn man unterwegs ist, mag es nicht jede Frau öffentlich zu stillen oder auch nur nach einem ruhigeren Platz danach zu fragen.

Probleme beim Stillen

  • Wenn die Frau gleich nach der Geburt wieder zur Arbeit gehen möchte oder muss, dann kann sie nicht stillen. Entweder sie stillt nicht oder sie muss die Milch immer abpumpen.
  • Wenn die Mutter krank ist, kann, will oder soll sie nicht stillen.
  • Es gibt nicht wenige Frauen, die sehr viele Probleme damit haben genug Milch zu produzieren.

Die Haltbarkeit von Muttermilch

  • Im Zimmer: bei ca. +20° C, maximal sechs bis acht Stunden.
  • Im Kühlschrank: bei ca. +4° C maximal acht Tage.
  • Im Tiefkühlfach: bei ca. -16° C ca. sechs Monate.
  • Im Gefrierschrank: bei ca. -18° C ca. ein Jahr.

Dieser Beitrag wurde von Sabine, Autorin beim meinhaushalt.at zur Verfügung gestellt.

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