Beim polyzystischen Ovarialsyndrom, kurz PCOS, handelt es sich um eine hormonelle Erkrankung, die weibliche Patienten betrifft. Im Schnitt leiden fünf bis acht Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter an der gesundheitlichen Komplikation. Der Grund besteht in einem Überschuss an maskulinen Sexualhormonen, die für einen gestörten Zyklus sorgen. Zusätzlich geht die Krankheit mit charakteristischen Symptomen einher, zu denen beispielsweise Akne zählt.

Das polyzystische Ovarialsyndrom und seine Wirkung

PCOS gehört zu den Hauptursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch. Durch eine Fehlregulation des Hormonhaushalts leiden die betroffenen Damen an übermäßigen Blutungen oder dem Ausfall der Menstruation. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Regelblutung schwach und unregelmäßig auftritt. Ebenso stellen die Mediziner Veränderungen bei der Produktion spezieller Hormone fest. Vorwiegend Östrogen und der männliche Geschlechtsbotenstoff Androgen unterliegen dem Störungsprozess.

Die Hormone FSH und LH beeinflussen die Funktionsfähigkeit der Eierstöcke. Beim polyzystischen Ovarialsyndrom entstehen in diesem Bereich Wucherungen, welche die Ärzte als Zysten bezeichnen. Eine genaue Ursache für die Erkrankung kennen sie nicht. Jedoch liegt die Vermutung einer erblichen Veranlagung nahe. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die individuelle Lebensweise Einfluss auf die Fortpflanzungsfähigkeit nimmt. Durch den Konsum ungesunder Lebensmittel kommt es unter Umständen zu einer Verschlimmerung des Phänomens.

Die Merkmale der hormonellen Krankheit

Selten weisen die PCOS-Patientinnen einheitliche Krankheitsbilder auf, daher bleibt die gesundheitliche Komplikation oftmals für lange Zeit unentdeckt. Zu den auftretenden Merkmalen zählen chronische Beeinträchtigungen des Zyklus sowie ein fehlender Eisprung. Hierbei sprechen die Ärzte von einer Anovulation. Zusätzlich verfügen die erkrankten Damen über eine Vielzahl männlicher Hormone.

Aus dem Grund leiden sie beispielsweise an einer stärkeren Behaarung, die sich in einem Damenbart äußert. Ebenso weisen sie vermehrte Härchen an Armen und Händen auf. Mit fortschreitendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit des frühzeitigen Verlusts des Haupthaars an. Weiterhin kommt es bei den Patientinnen häufig zu erhöhten Blutfettwerten und deutlichem Übergewicht. Aufgrund der Symptome entstehen bei ihnen nicht selten psychische Beeinträchtigungen.

Beispielsweise hadern die Betroffenen mit ihrem Äußeren, sodass sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden. Abhilfe schaffen Arzneien und Vitamin-Präparate, die den Ausstoß weiblicher Hormone ankurbeln.

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