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Mit der Eizellspende zum Elternglück

von Redaktion am 5. Januar 2015

Reifen in den Eierstöcken einer Frau als Folge einer Erkrankung oder aufgrund des fortgeschrittenen Alters keine Follikel mehr heran, ist eine Eizellspende oft die einzige Möglichkeit schwanger zu werden. Während dieses Verfahren der Reproduktionsmedizin in Deutschland verboten ist, wird es in anderen europäischen Ländern geduldet. Beispielsweise bieten die in Polen ansässigen Europäischen Kinderwunschzentren InviMed entsprechende Behandlungen an.

Das zeitgleiche Verfahren

Für das Erzielen einer Schwangerschaft mithilfe einer Eizellspende gibt es zwei verschiedene Wege. Im sogenannten zeitgleichen Verfahren werden die Follikelstimulation und die Follikelpunktion der Eizellspenderin mit dem Zyklus der Empfängerin synchronisiert. Durch In-vitro-Fertilisation (IVF) oder intrazytoplasmatische Spermiuminjektion (ICSI) werden die gewonnenen Eizellen mit den Spermien des Partners der Empfängerin befruchtet, zwei bis drei Tage kultiviert und danach der vorher stimulierten Empfängerin transferiert. Diese Methode bietet den Vorteil, dass frische Oozyten qualitativ besser sind und somit ein wesentlich höheres Befruchtungs- und Implantationspotenzial besitzen als ihre tiefgefrorenen Äquivalente. Nachteilig ist, dass nicht immer eine Eizellspenderin verfügbar ist.

Das zeitversetzte Verfahren

Hierbei wird die Spenderin der Oozyten sowohl vor Beginn der hormonellen Stimulation als auch nach der Entnahme der Eizellen auf HIV getestet. Die gewonnenen Eizellen werden mittels Punktion befruchtet und anschließend im Vorkernstadium sechs Monate in flüssigem Stickstoff gelagert. Fällt der HIV-Test danach immer noch negativ aus, werden die inseminierten Zellen aufgetaut, weiterkultiviert und nach drei bis fünf Tagen der vorher stimulierten Empfängerin transferiert. Durch das Einfrieren sind die Schwangerschaftsraten um ein Viertel geringer als beim zeitgleichen Verfahren.

Informieren auf invimed.de

Welche Methode wann zum Einsatz kommt, hängt von zahlreichen Faktoren wie der Berufstätigkeit und dem Alter der Empfängerin ab, die sich nur in einem individuellen Gespräch erörtern lassen. Weitere Informationen hierzu finden Interessierte auf invimed.de, dem Webauftritt der Europäischen Kinderwunschzentren InviMed.

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