Einen sicheren Kindersitz finden: Aktuelle Testergebnisse

Die Sicherheit der Kleinen steht an oberster Stelle – auch im Auto. Darum dürfen die jungen Mitfahrer auch nicht ohne Kindersitz einsteigen. Aber welcher ist der beste für mein Kind? Um sich in dem schier unübersichtlichen Angebot zurechtzufinden, sollten Eltern die Ergebnisse und Berichte aktueller Tests im Blick haben.

Wer auch mit Kind weiterhin mobil bleiben möchte, kommt nicht um die Anschaffung eines Kindersitzes herum. Von der Babyschale für die erste Autofahrt bis zur Sitzerhöhung für den täglichen Schulweg gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichsten Modellen: Weinrot oder Mitternachtsblau? Vorwärts oder rückwärts gewandt? Mit oder ohne Isofix? Um sicher zu gehen, wirklich das Beste für ihr Kind zu wählen, können Eltern auf die Berichte der Testorganisationen zurückgreifen. Stiftung Warentest, der ÖAMTC oder Fachzeitschriften veröffentlichen in regelmäßigen Abständen die Ergebnisse der von ihnen durchgeführten Tests.

So lesen Sie die Testergebnisse

Auf den ersten Blick kann auch so ein Testbericht jedoch etwas verwirrend sein. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwierig, den Überblick zu behalten: Die Kindersitze sind in Normgruppen unterteilt, und zwar nach Gewicht, Größe und Alter der Kinder, für die sie geeignet sind. Zuerst sollte also klar sein, welche der vier Gruppen von 0 bis III die richtige ist für das eigene Kind. Es gibt auch Mischgruppen, z. B. I/II/III – bei den Sitzen dieser Gruppen handelt es sich um mitwachsende Modelle. Durch Verstellen und Austauschen einzelner Module können diese Sitze sich an zunehmende Größe und Gewicht Ihres Kindes anpassen. Ob mitwachsend oder nicht: Der Sitz muss unbedingt zu jedem Zeitpunkt perfekt zu Größe und Gewicht Ihres Kindes passen – sonst bietet er keine ausreichende Sicherheit. Ist die richtige Normgruppe ermittelt, finden Sie alle in dieser Gruppe getesteten Sitze – meist die mit der Bestnote zuerst, und zum Schluss diejenigen, die am schlechtesten abgeschnitten haben.

Prüfkriterien: Worauf wird in den Tests geachtet?

Selbstverständlich müssen alle Kindersitze die europäischen ECE-Normen erfüllen, um überhaupt zu den Tests sowie für den Straßenverkehr zugelassen zu werden. Doch über diesen Mindeststandard hinaus gibt es große Qualitätsunterschiede. Folgende Kriterien sind entscheidend für das abschließende Testurteil:

  1. Sicherheit des Kindes (Prüfverfahren: Frontal- und Seitenaufprall):
    • Stabilität der Befestigung im Fahrzeug
    • Größenanpassung
    • Gurtverlauf
  2. Ergonomie
    • Kompatibilität von Sitz und Fahrzeug
    • Sicherheit und Komfort der Sitzposition
  3. Bedienung des Kindersitzes:
    • Verständlichkeit der Bedienungsanleitung
    • Ein- und Ausbau des Sitzes
    • Anschnallen des Kindes
    • Risiko der Fehlbedienung
  4. Verarbeitungsqualität
  5. Schadstoffbelastung des Materials
  6. Reinigungsmöglichkeiten

Ist ein Sitz gefunden, der in allen Kategorien sowie im Gesamturteil gute Noten erzielt und die passende Größe für Ihr Kind hat, kann die Reise losgehen – auch mit Kind.

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