[Trigami-Review]

Guerilla Griller

Guerilla Griller

Auf der Suche nach grenzenloser Freiheit – besser gesagt – grenzenloser Burger-Freiheit besetzten die so genannten Guerilla Griller BURGER KING am 05.10. 2009 für eine halbe Stunde ein BURGER KING-Restaurant in Wien. Weitere Filialen sind mittlerweile gefolgt. Die Forderung der selbsternannten Verteidiger des guten Geschmacks und Verfechter des uneingeschränkten Whopper-Genusses ist einfach: Grenzenloses Burger-Freiheit.

Die Aktion hat auch medial große Wellen geschlagen. Auf der Website http://www.grillalarm.at kann man sich ein gutes Bild über die diversen Aktionen machen. In Zeiten von Web 2.0 und Co ist weder Facebook: http://de-de.facebook.com/people/Guerilla-Griller/100000289890522 noch Twitter:  http://twitter.com/guerillagriller vor den Guerilla Grillern sicher.

Schon im Vorfeld der „Stürmung“ einzelner BURGER KING Filialen in Wien, der Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Tirol machte das Undercover-Team der Guerilla Griller verschiedenen Orts auf sich aufmerksam. Sie hinterließen Ihr Logo wo immer es ging. Teil sehr zu Verwunderung von Passanten und Opfern. Mit Farbspray bewaffnet sprühten die Guerilla Griller Ihr Logo auf Kühe, knutschende Pärchen im Park oder auf Badegäste wie ein YouTube Video eindrucksvoll veranschaulicht: http://www.youtube.com/watch?v=WSIipHI6q38. Gipfel der BURGER-KING Marketingaktion war die Übernahme des Radiosender Krone Hit.

In Begleitung von Krone Hit fuhren die Guerilla Griller mit eigens gebrandeten Autos bei den jeweiligen Filialen vor um die dortigen Angestellten in Guerilla Griller T-Shirts zu stecken. Nach der Anbringung eines eigenen Schildes mit der Aufschrift „WHOPPER for FREE“ wurde kurzer Hand der jeweilige Restaurantleiter vor die Tür gesetzt und den Gästen gratis Essen kredenzt.

Was sich als teils lustige, teils aufsehenerregende Kampagne getarnt darstellt ist in Wirklichkeit eine interessante Eigenmarketingaktion von BURGER KING um den Marken-Bekanntheitsgrad weiter zu steigern, bzw. diesen auch zu festigen. Abseits klassischer Print- und TV-Werbung hat BURGER KING so recht nah an der Zielgruppe für gehöriges Aufsehen gesorgt.

Als stiller Beobachter der Szene ist man geneigt zu sagen dass es in Österreich wohl noch eine ganze Menge von Unternehmen gäbe die sich mit ähnlichen Aktionen und Forderungen gerne mal für ein paar Stunden oder Tage ins Rampenlicht der Öffentlichkeit „drängen“ könnten. Tankstellen könnten zum Beispiel gerne schon morgen in Guerilla-Manier Diesel und Benzin verschenken…

Über den Autor

Auf diesem Blog werden Sie mit den wichtigsten Themen zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Baby versorgt.

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

 
Datenschutzinfo