Tipps zur Wahl des Vornamens beim Baby

Der Name begleitet einen Menschen ein Leben lang. Umso sorgfältiger sollten Eltern also zur Sache gehen, wenn es um die Entscheidung des Vornamens für das noch ungeborene Baby geht. Denn lange vor der Geburt machen sich werdende Mütter und Väter Gedanken um den zukünftigen Vornamen und welcher wohl am besten zum Familiennachwuchs passt? Ausgefallene Namen mögen vielleicht im ersten Moment lustig erscheinen, aber fühlt sich ein Mensch damit auch in allen Lebenslagen, im Beruf, zuhause, in der Freizeit und bis ins hohe Alter wohl? Ein Kind muss mit seinem Namen leben. Gerade deshalb stressen sich aber auch viele Eltern in spe bei der Auswahl des Vornamens. Doch das muss nicht sein! Wir haben die besten Tipps für eine stressfreie und passende Auswahl gefunden.

So klappt’s auch mit dem Vornamen!

Dem einen gefällt Hannah, die andere tendiert mehr zu Susanne, der Papa möchte seinen Filius traditionellerweise Johann nennen, Mama ist jedoch strikt dagegen und schickt die Namen Philip und Kevin ins Rennen. Hier ist Streit vorprogrammiert. Dabei ist es ganz normal, dass sich junge Eltern nicht auf Anhieb einig sind. Schließlich soll der zukünftige Name doch den Charakter des Kindes bestmöglich widerspiegeln. Dabei weiß man doch noch gar nicht, nach wem der Säugling kommt und welche Eigenarten er annimmt, die von der mütterlichen oder doch von der väterlichen Seite? Aber eines ist klar, eine Entscheidung muss her. Dabei tendieren immer mehr frischgebackene Eltern für einen Doppelnamen. Oft werden die Namen von Vater und Mutter oder auch des Taufpaten als zweiter Vorname gewählt. Bei der Auswahl sollten Eltern auch die Feiertage im Auge behalten. Denn Vornamen mit Namenstag bescheren dem Nachwuchs nicht nur zusätzliche Geschenke und Glückwünsche, mit dem Namenstag verbindet das Kind ab sofort die eigene Person und zwar ein Leben lang.

Vornamen auswählen und bestätigen lassen

Fällt die Wahl doch auf einen sehr ausgefallenen Namen, kann es bei der Anerkennung zu mehr oder weniger großen Problemen kommen. Umgehen kann man diesen Punkt, indem man die sogenannte Vornamensbestätigung der Gesellschaft für deutsche Sprache nutzt. Seltene und ausländische Vornamen werden dort überprüft und – gegen Entgelt – auch schriftlich bestätigt. Gegen Vorlage dieser Bestätigung wird jedes Standesamt den auserwählten Vornamen auch akzeptieren. Beachten sollten Eltern aber auch mögliche Abkürzungen. Denn sehr lange und schwer auszusprechende Namen werden oft bereits im Kindergarten und in der Schule abgekürzt und damit verunstaltet. Vielen Familien ist der regionale Bezug immer noch wichtig und das ist auch gut so. Denn im ländlichen Gebiet mit „Jaqueline“, dann vielleicht auch noch falsch ausgesprochen und falsch betont, gerufen zu werden, ist für kleine und große Kinder kein Spaß! Dabei stehen besonders traditionelle Namen wieder hoch im Kurs, denn immer öfter tönt es vom Spielplatz „Sarah, gib Lukas seine Schaufel wieder!“.

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