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Milchstau nach der Schwangerschaft: Eine Massage kann helfen

Milchstau nach der Schwangerschaft: Eine Massage kann helfen

Beim Stillen ihres Kindes kann es bei manchen Frauen zur Bildung eines sogenannten „Milchstaus“ kommen. Dieser macht sich durch Rötungen oder Knoten in der Brust bemerkbar oder auch durch sehr empfindliche Hautstellen auf der Brust und eventuell auch Fieber. Milchkanäle und Gänge, durch die normalerweise Milch fließt sind verstopft oder blockiert. Das kann in weiterer Folge auch zu einer Brustentzündung führen. Ursachen dafür gibt es einige. Unter anderem zählen dazu Stress, zu lange Stillpausen, falsche Trinktechnik des Kindes (daher sehr wichtig das richtige anlegen an die Brust) oder auch zu enge Kleidung und zu starke Druckeinwirkungen.

Was kann man also gegen Milchstau tun?

Auf jeden Fall so viel wie möglich weiterstillen, auch wenn Sie Schmerzen haben. Massieren Sie die empfindlichen Stellen auf Ihrer Brust z.B. unter der Dusche. Das entspannt und unterstützt zusätzlich den Milchflussreflex. Versuchen Sie auch häufiger die Stillposition zu wechseln. Wiegegriff, Rückengriff, im Liegen, im Sitzen, … – einfach probieren um festzustellen wie und wo es für Sie und Ihr Kind am besten ist. Stillberaterinnen und Hebammen können Sie dabei sehr gut unterstützen.

Wie bereits erwähnt kann auch Stress einen Milchstau begünstigen. Darum ist es ganz besonders wichtig, dass Sie sich genügend Ruhe und Entspannungsphasen für sich und mit Ihrem Kind gemeinsam gönnen. Befolgen Sie all diese Tipps und haben nach 24 Stunden immer noch Schmerzen und Fieber, sollten Sie Ihre Hebamme oder Ihren Arzt kontaktieren, um eventuell medikamentös behandelt werden zu können!

Vielleicht eine kleine Beruhigung zum Abschluss: Ein Milchstau ist zwar für Sie als Mutter sehr unangenehm, aber für Ihr Kind in keinster Weise gefährlich.

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Auf diesem Blog werden Sie mit den wichtigsten Themen zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Baby versorgt.

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