Als Frühschwangerschaft bezeichnet man die ersten 3 Monate in der eine Frau ein Baby unter ihrem Herzen trägt

Die ersten 3 Monate der Schwangerschaft werden als Frühschwangerschaft bezeichnet. In dieser Zeit macht der Körper der Frau einige große Veränderungen durch, unter denen die werdenden Mütter durchaus zu leiden haben. Lesen Sie im Folgenden die häufigsten Beschwerden nach. Sie alle sind völlig normal und stellen keinen Grund zur Sorge dar. Während die einen stärker betroffen sind, haben es die anderen etwas leichter. Auf jeden Fall aber sollten Sie Ruhe bewahren – denn oft helfen schon Hausmittelchen, um Übelkeit und Co. den Kampf anzusagen.

Warum die Frühschwangerschaft Sie auf eine harte Belastungsprobe stellt

Die ersten Wochen werden von vielen Nebenerscheinungen begleitet, die oft unangenehm sind. Zu aller erst sei gesagt, dass Sie auf Ihren Körper hören sollen und seinen Bedürfnissen am besten nachgeben. Häufig sind die Beschwerden nur von kurzer Dauer und verschwinden bald wieder. Wenn Sie aber Bedenken haben oder sich nicht sicher sind, was Ihnen Ihre Hormone sagen möchten, sind Sie gut beraten wenn Sie der Gynäkologin einen Besuch abstatten. Zu den klassischen Problemen zählen unter anderem:

Beschwerde 1: Müdigkeit: Sie fühlen sich schlapp und könnten schon wieder ein Nickerchen vertragen? Das einzige was hier wirklich hilft, ist Schlaf und Entspannung. Legen Sie eine gute Meditations-CD ein oder relaxen Sie bei Ihrem Lieblingsfilm.

Beschwerde 2: Sodbrennen: Sehr viele Schwangerschaften sind von Sodbrennen geprägt. Sie können sich sehr leicht Abhilfe verschaffen, indem Sie ab und zu einen Löffel Senf zu sich nehmen und beim Essen auf scharfe Gewürze verzichten. Legen Sie sich Abends mehrere Kissen unter den Kopf und erkundigen Sie sich im Reformhaus, ob man Ihnen natürliche und wirksame Mittel zur Linderung empfehlen kann.

Beschwerde 3: Übelkeit: Fast jede Frau hat in der Frühschwangerschaft darunter zu leiden. Im Laufe der Zeit werden Sie bestimmt herausfinden, welche speziellen Speisen oder Gerüche das unangenehme Gefühl bei Ihnen hervorrufen. Meiden Sie diese einfach. Ätherische Öle und Düfte die Ihnen gefallen und die Sie ansprechen, sind ein heißer Tipp im Kampf gegen die Übelkeit. Testen Sie sich durch – dann fühlen Sie sich bald wieder wohler.

Beschwerde 4: Verstärkter Geruchs- und Geschmackssinn: Plötzlich steigen Ihnen Gerüche in die Nase, die Sie vorher nicht wahrgenommen haben und Sie schmecken sämtliche Zutaten nun viel intensiver. Das ist komplett normal und legt sich nach einigen Wochen wieder.

Beschwerde 5: Schmerzender Rücken: Vor allem der Rücken bereitet vielen Frauen in der Frühschwangerschaft Probleme. Aber auch in diesem Fall gibt es gute Hausmittelchen, die helfen. Lassen Sie sich von Ihrem Partner massieren – es gibt spezielle wärmende Cremes, die sich empfehlen. Daneben kann es auch helfen, wenn Sie eine Wärmflasche auf den schmerzenden Bereich legen und sich gut zudecken.

Beschwerde 6: Ungewöhnliche Gelüste: Das kennt jeder – man hat gerade eben noch eine deftige Jause gegessen, schon hat man das Verlangen nach einer cremigen Portion Eis oder kalorienreicher Schokolade. Während man sich über ein leckeres Stück Kuchen freut, steigt schon der Gusto nach sauren Gurken. Viele schwangere Frauen verstehen sich selbst nicht mehr – aber machen Sie sich keine Gedanken. Achten Sie einfach ein bisschen darauf, was Sie zu sich nehmen und stürzen Sie sich nicht wahllos über alle Leckereien.

Beschwerde 7: Sichtbare Veränderungen: Wenn zum Beispiel die Brustwarzen und der Bereich rundherum dunkler werden, ist das ganz normal. Manche Frauen klagen in der Frühschwangerschaft auch über Schmerzen in der Brust. Wie schon erwähnt sollten Sie sich keine Sorgen machen, falls sich die Beschwerden nicht bessern, können Sie Ihre Ärztin um Rat fragen. Sie kann Ihnen vielleicht mit guten Salben aushelfen.

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