In der Schwangerschaft: Sensibel gegenüber Gerüchen

In der Schwangerschaft: Sensibel gegenüber Gerüchen

Einer schwangeren Frau ein schmackhaftes Essen vorzusetzen, muss nicht immer deren Begeisterung finden. In der Schwangerschaft, vor allem in den ersten 12 Schwangerschaftswochen, richten die Hormone recht viele Veränderungen und Verwirrungen an. So ist nicht nur der Geruchssinn geschärft. Auch der Geschmacksinn kann durchaus Kapriolen schlagen.

Geschmackssinn in der Schwangerschaft

Man sagt, dass es, bedingt durch die Hormonumstellung, durchaus Sinn macht, dass Gerichte und Lebensmittel, die noch vor der Schwangerschaft wohlschmeckend und bekömmlich waren, plötzlich zum Davonrennen animieren. Die schwangere Frau vermeidet automatisch Nahrungsmittel, deren Geruch sie anwidern oder sie als unangenehm empfindet, oft sind diese nicht mehr genießbar oder nicht hochwertig genug, um das Kind mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. So hilft also Mutter Natur bei der gesunden und vollwertigen Ernährung weiter. Auch versucht die werdende Mutter Plätze oder Orte zu meiden, die einen für sie unangenehmen Geruch verströmen, auch eine Schutzfunktion?

Ausgeprägter Geruchssinn bei Schwangeren

Es kann leider durch den feinen Geruchssinn durchaus mühsam sein, seinen Weg ins Büro zu gehen oder auch in einem Supermarkt einzukaufen. Die geschärften Sinne verstärken Straßengerüche oder ein Zuviel an angebotenen Waren und verstärken die Übelkeit. Aber keine Angst, meistens normalisiert sich der Geruchssinn ab der 13. Schwangerschaftswoche wieder etwas.

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