Radfahren in der Schwangerschaft

Radfahren in der Schwangerschaft hilft der werdenden Mutter, fit zu bleiben und ihr Gewicht zu kontrollieren. Schwangerschaft ist keine Krankheit und einige Sportarten eigenen sich bestens für die Zeit vor der Geburt. Neben dem Laufen, dem Nordic Walking und dem Schwimmen stellt das Radfahren in der Schwangerschaft eine gute Alternative zu risikoreichen Sportdisziplinen wie reiten und Inlineskating dar. Besonders, wenn die Mutter in spe schon vor der Schwangerschaft regelmäßig Radtouren unternommen hat und der behandelnde Gynäkologe nichts gegen das Radfahren in der Schwangerschaft einzuwenden hat, bietet sich die leichte und gleichmäßige Bewegung auf zwei Rädern an. 

Was spricht für das Radfahren in der Schwangerschaft?

Radfahren auf ebenen und nur leicht ansteigenden Strecken stärkt die Ausdauer und Kondition der werdenden Mutter. Die Zeit an der frischen Luft und die warmen Sonnenstrahlen tun der Frau einfach gut und gleichmäßige und vor allem regelmäßige Bewegung erhalten die Mobilität auch in der fortschreitenden Schwangerschaft. 

Was spricht gegen das Radfahren in der Schwangerschaft?

Anstrengende Touren im steil ansteigendem Gelände oder auch riskante Bergabfahrten gefährden die Gesundheit von Mutter und Kind. Rennrad und Mountainbike fahren ist nicht für Schwangere geeignet. Die Gefahr eines Sturzes ist viel zu groß. Bei körperlichen Höchstleistungen muss der Körper des Athleten einen wahren Kraftakt vollbringen und unterliegt vielen Pulsschwankungen. Dies ist für eine Schwangere absolut nicht empfehlenswert. Es ist allerdings ein Ammenmärchen, dass durch die Reibung am Fahrradsattel vorzeitig Wehen ausgelöst werden können. 

Die Natur auf dem Fahrrad genießen!

Neben dem Nordic Walking, gemütlichen Spaziergängen und dem Schwimmen stellt das Radfahren in der Schwangerschaft eine perfekte Möglichkeit dar, sich körperlich in Maßen zu betätigen und dabei die Natur zu genießen. Neben dem Spaßfaktor überzeugt die geringe Verletzungsgefahr, wenn man vorausschauend fährt und seinen Drahtesel natürlich tiptop in Ordnung hält. Für eventuelle Notfälle darf ein Handy während eines Radausfluges in der Schwangerschaft nicht fehlen, Hilfe ist rasch gerufen und unterwegs. So steht vergnüglichen Stunden auf dem Fahrrad in der Zeit vor der Geburt nichts mehr im Wege.

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