Der Zyklus der Frau, eines der geheimnisvollen Phänomene der Evolution, regelt im Verborgenen, gesteuert durch die Hormone die Geschicke der Fortpflanzung. Eine Frau, die sich mit ihrem Zyklus vertraut macht und ihren Körper gut kennt, kann die Empfängnis eines Kindes mit diesem Wissen ein wenig besser beeinflussen. 

Zyklus der Frau beeinflusst Stimmung und Wohlbefinden

Bei einem normalen Zyklus der Frau geht man von einer Dauer von durchschnittlich 28 Tagen aus. Beginnend mit dem ersten Tag einer Menstruationsblutung bis zum Anfang der nächsten Blutung vergehen also 4 Wochen. Während dieser Zeit des Zyklus wird, durch Hormone gesteuert, an die Eierstöcke das Signal gegeben eine neue Eizelle reifen zu lassen. Dabei wird in einem Zyklus nur in einem Eierstock gearbeitet. Ist die Eizelle reif, erfolgt der Eisprung. Das Ei verlässt den Eierstock in den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Viele Frauen spüren den Eisprung körperlich durch ziehende Schmerzen oder ähnliche Symptome. Die Körpertemperatur verändert sich. Während des Zyklus verändert sich der Ausfluss, oft auch die Stimmungslage der Frau. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Frau während des Eisprungs, und damit der fruchtbaren Tage, eine höhere Bereitschaft zum Geschlechtsverkehr zeigt. Ein kleiner Trick also, um die Befruchtung zu fördern.

Während der Zeit des Eisprungs bereitet sich die Gebärmutter auf das Einnisten der Eizelle vor, indem sich die Schleimhaut im Inneren der Gebärmutter verstärkt. Während eines Zyklus kann die Eizelle nach dem Eisprung durch die Spermien innerhalb von vierundzwanzig Stunden befruchtet werden. Nach dieser Zeit stirbt die Eizelle ab. Am Ende des Zyklus wird die nicht benötigte Eizelle gemeinsam mit der Schleimhaut der Gebärmutter als Regelblutung  abgestoßen.

Zyklus nicht immer gleichmäßig

Als Verhütungsmethode sollte die Kenntnis des Zyklus nicht eingesetzt werden, denn ein Zyklus ist nicht immer regelmäßig. Er kann ebenso zwischen 21 und 35 Tagen andauern. Der Eisprung findet bei einem regelmäßigen Zyklus nach ca. 14 Tagen, also in der Mitte statt.  Ein bis zwei Tage um diesen Zeitpunkt herum ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass die Eizelle bei Geschlechtsverkehr befruchtet wird und eine Schwangerschaft eintritt.

Während der zweiten Zyklushälfte leidet ein Großteil der Frauen am sogenannten PMS, dem prämenstruellen Syndrom. Eine genaue Ursache kann man nicht benennen, aber die Auswirkungen können mitunter die Frau erheblich belasten. Neben körperlichen Schmerzen sind es vor allem Stimmungsschwankungen, Aggressionen und vieles mehr die den Frauen Beschwerden bereiten.

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