//

Ein Zykluskalender dient einer Frau sowohl zur Beobachtung der eigenen Körperfunktionen, als auch der Ermittlung der fruchtbaren Tage. Als fruchtbare Tage wird der Zeitraum benannt, um den ein gereiftes Ei aus dem Eierstock in den Eileiter gestoßen wird und für Spermien empfangsbereit ist.

Das Ovum, so die medizinische Bezeichnung des Eis, ist nur ca. 24 Stunden überlebensfähig, da aber Spermien im Körper der Frau zwischen 2 und 3 Tage überleben, können diese das Ei sozusagen bereits erwarten.

Zykluskalender gibt Aussage über Gesundheit

Ein Zeichen von Gesundheit ist der regelmäßige Zyklus einer Frau. Daher empfiehlt es sich, den Zykluskalender in jedem Fall zu führen, nicht nur mit einem Kinderwunsch. Im Zykluskalender werden die Tage der monatlichen Menstruationsblutung erfasst. Außerdem wird von Frauenärzten empfohlen auch die Stärke der Periode zu notieren. Aus diesen Informationen lassen sich durch den Arzt Rückschlüsse auf die Gesundheit der Patientin ziehen. Ist der monatliche Zyklus regelmäßig oder gibt es Abweichungen, ist die Blutung in jedem wiederkehrenden Monat gleich oder variiert auch diese. Gesteuert wird der weibliche Zyklus durch Hormone, die die Reifung des Eis, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und die Abstoßung hervorrufen. Veränderungen können also auf Hormonschwankungen zurückzuführen sein. Eine Ursache für Unregelmäßigkeiten sind oftmals auch Verhütungsmittel oder das Absetzen solcher.

Meist ist der Zykluskalender beim Gynäkologen oder der Gynäkologin oder als Vorlage auch im Internet erhältlich. Selbst gemacht reicht er aber auch aus. Folgende Informationen kann ein Zykluskalender in Form von Diagrammfeldern enthalten:

  • Tägliches Datum
  • Die Körpertemperatur (meist zwischen 36 und 38 °C)
  • Der Zyklustag (Beginn ist der erste Tag der Regelblutung)
  • Die Blutung (die Tage der Blutung werden angekreuzt)
  • Den Schleimtest (Schleimiger Ausfluss vor dem Eisprung)
  • LH-Wert (wird mit einem Minicomputer gemessen)
  • Geschlechtsverkehr
  • Sonstiges

Der Zykluskalender lässt also Rückschlüsse auf die fruchtbaren oder unfruchtbaren Tage zu. Es heißt die „sichersten“, also unfruchtbarsten Tage sind zwischen 5 Tagen nach dem und 8 Tage vor dem nächsten Eisprung. Mittels der Körpertemperatur kann der Eisprung auch festgestellt werden. Am Tag des Eisprungs ist die Temperatur am niedrigsten Punkt, einen Tag danach erhöht sie sich wieder, um vor Einsetzen der Regelblutung wieder anzusteigen. Damit kann ein Zykluskalender als Verhütungsmethode eingesetzt werden, gibt aber keine 100 %ige Sicherheit.

Ein weiteres Anzeichen der fruchtbaren Zeit ist der sogenannte Zervikalschleim, dieser ist während dessen von glasigem Aussehen und „spinnbar“. Als Sonstiges werden Ausnahmezustände eingetragen, wie Alkoholkonsum, Krankheit, Stress oder anderes, da diese den Zyklus der Frau beeinflussen können.

Über den Autor

Auf diesem Blog werden Sie mit den wichtigsten Themen zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Baby versorgt. Sollten Sie Fragen zu einem bestimmten Beitrag haben, können Sie uns jederzeit unter [email protected] kontaktieren.

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.